Literaturstudien

 

Literaturstudien

Übersicht über ausgewählte Literaturstudien

 

Es gibt viele Forschungsstudien, welche die positiven Effekte von therapeutischen und pädagogischen Gartenaktivitäten in verschiedenen Bereichen nachweisen. Der grösste Teil dieser Studien ist in englischer Sprache publiziert und stammt häufig aus dem anglo-amerikanischen Raum. Doch auch im deutschsprachigen Raum findet sich zunehmend Literatur zum Thema „Garten und Gesundheit“.
Die nachfolgenden Literaturstudien geben einen umfassenden Überblick. 

 

Literaturstudie: „Gesundheitsfördernde Wirkung von Gärten“, Haubenhofer et al. (2016)
Die Studie gibt einen Überblick über die Wirkung unterschiedlicher Gartentypen auf Wohlbefinden und Gesundheit. Hierzu recherchierte ein Team des Forschungsknotens Green Care an der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik in Wien (AUT) mittels einer umfassenden Suche in elektronischen Datenbanken. Erfasst wurden wissenschaftliche Arbeiten mit Peer Review im Zeitraum zwischen 1980 und 2015. Die Suche erhob sowohl förderliche als auch abträgliche Effekte von Gärten und dem Gärtnern auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Menschen. Im Fokus der Studie standen "private Gärten/Schrebergärten", "Urbane Gärten/Gemeinschaftsgärten", "Schulgärten", sowie "heilsame (therapeutische) Gärten". Hier geht es zum Download

 

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Literaturstudie "Lehren und Lernen im Garten. Analyse über Ursprung, Definition, Abgrenzung und Wirkung von Gartenpädagogik", Wolf/Haubenhofer (2015) 
Anfang des Jahres 2014 erhielt die Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik in Wien (AUT) durch die vom Land Niederösterreich getragene Initiative „Natur im Garten“ den Auftrag, eine Studie zu „Gartenpädagogik“ durchzuführen. DI Roswitha Wolf und Dr. Dorit Haubenhofer nahmen sich der Aufgabe an. Ziel der Studie war - neben der Schilderung der Entstehungsgeschichte von Gartenpädagogik und Definition des Begriffs - die Sichtung von existierenden Studien in Europa und den USA sowie die Auflistung offener Forschungsfragen. 
Die Quellen in dieser Studie stammen aus der deutsch- und englischsprachigen Literatur der letzten 25 Jahre. Hier geht es zum Download. 

 

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Literaturstudie "Grün und Gesundheit", Körner/Nagel/Bellin-Harder (2008)
Prof. Dr. Stefan Körner, Dipl. Ingenieurin Annemarie Nagel und Dipl. Ingenieur Florian Bellin-Harder haben an der Universität Kassel (D), am Fachgebiet Landschaftsbau/Vegetationstechnik, in ihrer Literaturrecherche wissenschaftliche Arbeiten mit Bezug auf "Grün und Gesundheit im städtischen Kontext" zusammengetragen. Herausgekommen ist die im Jahr 2008 erschienene Literaturstudie „Grün und Gesundheit“. Der Fokus liegt auf Veröffentlichungen aus den Jahren 1998-2008. Mit aufgenommen wurden auch Grundlagenliteratur sowie empirische Studien vor 1998, sofern zu einem Thema die aktuelle Literatur als nicht umfangreich wahrgenommen wurde. Hier geht es zum Download. 

 

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Literaturstudie „Landschaft und Gesundheit. Das Potential einer Verbindung zweier Konzepte“, Abraham/Sommerhalder/Bolliger-Salzmann/Abel (2007)
Im Auftrag des Vereins „Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz“ (CH) und der Stiftung „Landschaftsschutz Schweiz“ erfolgte 2007 an der Universität Bern, am Institut für Sozial- und Präventivmedizin, Abteilung Gesundheitsforschung (CH) eine Literaturrecherche zum Thema „Landschaft und Gesundheit“. In der besonders für Landschafts-/Raum-/Stadtplaner interessanten Studie wurden wissenschaftliche Publikationen verarbeitet, welche sich mit Landschaft und Gesundheit im ruralen und urbanen Kontext befassen. In die Arbeit eingezogen wurden hauptsächlich Publikationen, die das Thema Landschaft und Gesundheit empirisch untersuchen und nach 1994 publiziert wurden. Wurde zu einem Themenbereich wenig empirische Publikationen gefunden, so wurde auch theoretische und/oder vor 1994 publizierte Literatur mit einbezogen. Wichtige, allgemeine Grundlagenwerke vor 1994 wurden ebenfalls mit aufgenommen. 
Die Studie ist in sechs Themenbereiche gegliedert: die ökologische, die ästhetische, die physische, die psychische, die soziale und die pädagogische Komponente. Hier geht es zum Download.

 

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 Literaturstudie "Social and therapeutic horticulture. Evidence and messages from research", Sempik/Aldrige/Becker (2003)

Ein Team an der Loughbourough University (UK) forschte im Rahmen des „Growing together-Projekts" zum Einsatz und zur Wirkung von Gartentherapie in der UK. Die erste Phase bestand aus einer Literaturrecherche. Mit Bezug auf eine Vielzahl empirischer Studien benennen Sempik et al. die gesundheitsfördernden Effekte von gartentherapeutischen Programmen. Sie fassen zusammen, wie und warum Gartentherapie wirkt. Sie berücksichtigen dabei unterschiedliche Handlungsfelder, Zielgruppen und emotionale Affekte (u.a.  „körperliche Erkrankungen/Rehabilitation“, „psychische Erkrankungen“, „kognitive Einschränkungen“, „ältere/betagte Menschen“, "Suchtbereich", "Gefängnis").

Hier kann eine Zusammenfassung der Studie abgerufen werden. Die unter der ISBN 0907274293 veröffentlichte Studie selbst kann über Thrive bezogen werden. 

 

Letzte Änderung am Montag, 16 Januar 2017 18:28